Πέμπτη, 5 Φεβρουαρίου 2009

Έκθεση για τη μυθολογία στη Βιέννη







Mars
Diego Velázquez um 1640 Öl auf Leinwand, 181 x 99 cm © Madrid, Museo Nacional del Prado. Der alternde Kriegsgott sitzt nachdenklich auf einer Bettkante, vor ihm ausgebreitet seine abgelegten Waffen. Der Helm scheint zu groß, der Schnurrbart überdimensioniert. Eine solch distanziert-ironische Auseinandersetzung mit der antiken Götterwelt ist zur Entstehungszeit des Bildes en vogue – vielleicht blickt Mars auf die demütigende Entdeckung seines Verhältnisses mit Venus, der Frau des Vulkan zurück. Ganz sicher aber variiert Velázquez eine berühmte antike Skulptur: den 1622 gefundenen, später von Bernini restaurierten Ares (Mars).



Minerva als Siegerin über die Unwissenheit
Bartholomäus Spranger um 1595 Öl auf Leinwand, 163 x 117 cm © Wien, Kunsthistorisches Museum. Im Zentrum der Komposition steht Minerva, die kriegerische Göttin der Künste und der Wissenschaft. Durch ihre unbedeckten Brüste, die den in der gesamten Komposition latent vorhandenen erotischen Charakter betonen, ist die Göttin als Nährmutter der Weisheit, als „Sapientia lactans“, gekennzeichnet. Als Beschützerin der Kultur besiegt sie die Personifikation der Unwissenheit, einen an den Altar gefesselten nackten Mann mit Eselsohren. Spranger war der führende Maler am Prager Hof Kaiser Rudolfs II. und einer der letzten Protagonisten des europäischen Manierismus.

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